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Inklusive Arbeitswelt

Übergang Förderschule – Beruf

Über 480 junge Menschen mit geistiger Behinderung haben in den letzten zehn Jahren in Bayern einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden. Gelungen ist das im Rahmen der bayerischen „Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule – Beruf“.

10 Jahre bayerische Gesamtmaßnahme „Übergang Förderschule – Beruf“

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine deutschlandweit einzigartige Kooperation zwischen Sozialministerium (StMAS), Kultusministerium (StMBW) und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (RD Bayern). Mit der Gesamtmaßnahme „Übergang Förderschule – Beruf“ sollen für die Schülerinnen und Schüler aus den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ neue Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

2007 wurde das seinerzeitige Modellprojekt „Übergang Förderschule – Beruf“ vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und der RD Bayern ins Leben gerufen. Die Kooperationspartner verständigten sich 2009 darauf, die Maßnahme auf ganz Bayern auszuweiten und die erfolgreichen Inhalte des bisherigen Projekts in gemeinsamer Verantwortung fortzuführen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten bis zu drei Jahre lang intensive individuelle Unterstützung bei der Berufsorientierung, in Praktika sowie bei der Vorbereitung auf einen Arbeitsplatz. Beginnend in der Berufsschulstufe werden gemeinsam mit allen Beteiligten berufliche Perspektiven entwickelt; durch den Integrationsfachdienst (IFD) wird die kontinuierliche Begleitung von der Schule auf den Arbeitsplatz sichergestellt.

Die Kooperationspartner haben die Gesamtmaßnahme bereits bis zum Ende des Schuljahres 2021 verlängert und zudem ausgeweitet.

Am 8. Februar 2017 wurde das 10-jährige Bestehen der Gesamtmaßnahme in Schloss Nymphenburg feierlich begangen.

Fotos der Festveranstaltung zu 10 Jahren bayerische Gesamtmaßnahme „Übergang Förderschule – Beruf“

Staatssekretär Hintersberger steht auf der Bühne am Rednerpult und spricht zum Publikum.

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger begrüßt die Gäste im vollbesetzten Hubertussaal in Schloss Nymphenburg.

Blick auf das Publikum.

Im Publikum (v. l. n. r.): Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger, Michael Höhenberger, Amtschef und Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Dr. Norbert Kollmer, Präsident der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Erich Weigl, Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Karin Wirsching, Abteilungsdirektorin im Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) Mittelfranken.

Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gesprächsrunde auf der Bühne.

Resümee über den Erfolg der gemeinsam getragenen Maßnahme (v. l. n. r.).: Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Moderatorin Anouschka Horn, Klaus Beier, Vertreter des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, und Walter Gremm, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gesprächsrunde auf der Bühne.

Best-Practice-Beispiel auf der Bühne (v. l. n. r.): Michael Jaletzke, Schulleitung Mathilde-Eller-Schule, Rudolf Schleicher, Agentur für Arbeit, Moderatorin Anouschka Horn, Barbara Strunz, ehemalige Teilnehmerin an der Gesamtmaßnahme, ihr jetziger Arbeitgeber, Ingo Schulz, übergeordneter vorgesetzter Abteilungsdirektor „innere Dienste“ Allianz Deutschland AG Unterföhring, Devrim Agostini, Integrationsfachdienst München – Freising GmbH.

Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung musizieren im Veranstaltungssaal.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die „Mathilde-Eller-Saitenreißer“ und die „St. Nikolaus-Saitenreißer“.

Eine rechteckige Torte mit der Aufschrift „10 Jahre Übergang Förderschule Beruf“.

Zum Geburtstag durfte die Torte nicht fehlen!

Szene auf der Bühne: Ein Mädchen mit Behinderung schneidet die Torte an. Bei ihr stehen die Teilnehmenden der Gesprächsrunde und applaudieren.

Das Anschneiden der Torte übernahm die ehemalige Teilnehmerin an der Maßnahme, Barbara Strunz. Hinter ihr v. l. n. r.: Klaus Beier, Vertreter des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, Michael Höhenberger, Amtschef und Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Moderatorin Anouschka Horn, Walter Gremm, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Oliver Bloeck, Leiter des Referats „Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

Viele Menschen stehen in einem Saal und unterhalten sich, manche von ihnen trinken und essen.

Beim anschließenden Get-together durften alle Gäste nochmal auf das Jubiläum anstoßen und den Geburtstagskuchen genießen.

Eine Gruppe von Erwachsenen und Jugendlichen mit und ohne Behinderung musiziert.

Auch beim Get-together gab es musikalische Begleitung, diesmal von der „Francis Band“.

Blick aus der Vogelperspektive: Im Foyer gruppieren sich viele Menschen um Stehtische.

Im Foyer informierten das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, der Integrationsfachdienst sowie die Agentur für Arbeit an ihren Ständen zum Thema „Inklusion in der Arbeitswelt“.

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Best Practice Beispiel Übergang Förderschule-Beruf

2007 wurde das Modellprojekt "Übergang Förderschule - Beruf" vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS), dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen. Mit der Gesamtmaßnahme „Übergang Förderschule-Beruf“ sollen für die Schülerinnen und Schüler aus den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ neue Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

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